| Zitate Rilke |
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| Alle, die in Schönheit gehn, |
| werden in Schönheit auferstehn. |
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| Alle Gefühle sind rein, |
| die dir helfen, |
| dich zu sammeln und zu erheben; |
| unrein ist das Gefühl, |
| das nur eine Seite deines Wesens ergreift |
| und dich dadurch verzerrt. |
| gh |
| Im Schwierigen liegen die freundlichen Kräfte, |
| die Hände, die an uns arbeiten. |
| gh |
| Die Kinder sind der Fortschritt selbst - vertraut dem Kinde. |
| gh |
| Man muß nie verzweifeln, |
| wenn einem etwas verloren geht, |
| ein Mensch oder eine Freude oder ein Glück; |
| es kommt alles noch herrlicher wieder. |
| Was abfallen muß, fällt ab, |
| was zu uns gehört, bleibt bei uns, |
| denn es geht alles nach Gesetzen vor sich, |
| die größer als unsere Einsicht sind |
| und mit denen wir nur scheinbar im Widerspruch stehen. |
| Man muß in sich selber leben |
| und an das ganze Leben denken, |
| an alle seine Millionen Möglichkeiten, |
| Weiten und Zukünfte, |
| dem gegenüber es nichts Vergangenes und Verlorenes gibt. |
| gh |
| Vielleicht sind alle Drachen unseres Lebens Prinzessinnen, |
| die nur darauf warten |
| uns einmal schön und mutig zu sehen. |
| Vielleicht ist alles Schreckliche im Grunde das Hilflose, das von uns Hilfe will. |
| gh |
| Wenn du an mich denkst, |
| erinnere dich an die Stunde, |
| in welcher du mich am liebsten hattest. |
| gh |
| Es ist manchmal gut, die Sorgen so zu behandeln, |
| als ob sie nicht da wären; |
| das einzige Mittel, ihnen die Wichtigkeit zu nehmen. |
| gh |