Sauna
Der Besuch einer Sauna dient i.d.R. der Gesundheit (Abhärtung), der Körperreinigung, der Entspannung und der Verbesserung des allg. Wohlbefindens. Der eigentliche Saunaraum, der innen zumeist vollständig aus Holz besteht, wird mittels eines Saunaofens auf eine Temperatur erhitzt (i.d.R. zwischen 80 °C und 100 °C; bei trockener Luft kann die Temperatur bis zu 130 °C betragen) Wichtig in einer Sauna ist die Luftzirkulation, es wird also kontinuierlich Frischluft zugeführt, die vom Ofen sofort aufgeheizt wird, so dass die Temperatur im Raum konstant bleibt. Bei der Saunaanwendung liegt der therapeutische Wert im Wechsel Überwärmung / Kälteanwendung. Zusätzlich zu diesen beiden Maßnahmen kommen bei einem sog. Aufguss » ätherische Öle auf heiße Steine, wodurch zusätzlich ein sehr starker Wärmereiz entsteht. Ein Saunabesuch bedeutet in der Regel: mehrere Durchgänge á ca. 10-20 Minuten. Jeweils erfolgt nach jedem Saunagang in der „Holzhütte“ danach eine Abkühlung an der Luft und/oder im Tauchbecken. Vor dem nächsten Durchgang wird eine Ruhepause eingelegt, evtl. auch wechselwarme Fußbäder durchgeführt. Das Schwitzen sowie die wiederholten Wasseranwendungen bewirken u.a. eine sehr gründliche, aber schonende Körperreinigung; die oberste Hornschicht der » Haut quillt auf, verhornte Hautzellen lockern sich und können leicht abgespült werden. Bei gesundheitlichen Beschwerden sollte man sicherheitshalber ärztliche Rücksprache halten. In den Zeiten von » Siegmund Hahn, » Johann Siegmund Hahn, » Kneipp und » Prießnitz gab es alternativ für Sauna das sog. Schwitzbad.