Türkisches Bad
(» Hamam) ist im Gegensatz zur finnischen » Sauna keine Trockensauna sondern ein » Dampfbad.
Meist ist ein Türkisches Bad mit Marmor ausgestattet, es gibt einen Raum mit einer kreisrunden Liegefläche (Nabelstein). Licht und Farben erzeugen in türkischen Bädern eine wohltuende Atmosphäre. I.d.R. besteht ein türkisches Bad aus einem Heißluftraum (mit Ca.Temperatur 50° C), einem Warmluftraum mit ca. 40° sowie weiteren kühleren Räumen. Neben Schwitzen und Abkühlen gehören zum Baderitual auch Massage- & Peeling-Anwendungen*. Nach dem Besuch des warmen Dampfbads folgt eine Phase der Erholung und Entspannung, dies in einem kühleren Raum.
Tellak
(um 18. Jhrd.)
I.A. steht dem Besucher ein Tellak (Bademeister/Masseur) zur Verfügung, nicht nur, um sich gfs. von ihm mit Wasser übergießen zu lassen* sondern auch für individuelle *Behandlungen wie Peelings und » Massagen ( *Sonderbehandl. gegen Aufpreis).
Öffentliche Türkische Bäder werden nach Geschlechtern getrennt besucht, Hotelanlagen bieten häufig das gemeinsame Benutzen an.
In einem Türkischen Bad trägt man eine Art Lendenschurz - ein spezielles Handtuch, genannt „Pestema“.
siehe auch » Rasul