Wer kennt sie nicht….die „Gänsehaut“
Gänsehaut
(je nach Anwendung im engl. goose pimples oder creeps). Je nach Situation gibt es auch den umgangssprachl. Ausdruck, „dass sich Haare sträuben“ oder „dass Haare zu Berge stehen“, dies i.d.R. wenn man friert, sich erschrickt / „gerührt, sensibel ist“. Wenn wir heute von einer Gänsehaut sprechen geschieht dies häufig auch – neben dem Aspekt des Frierens – aus einem emotionalen Grund, wenn sich die Haare sträuben meint man damit eher ein Erschrecken im Sinne von Bedrohung. Das Phänomen des „Haaraufstellens“ ist urspr.. als Schutz gedacht. Dieser vermeintliche Schutz (z.B. gegen Kälte oder Bedrohung) ist jedoch aus der heutigen Sicht betrachtet eher als ein Relikt aus der Zeit zu sehen, als der Mensch noch am ganzen Körper stark behaart und die » Haut somit dadurch auch noch sehr beschützt war; in dieser Zeit war „das Haarsträuben“ neben dem Effekt der Wärme auch nützlich, bei einem Angriff bedrohlich zu wirken. Sich aufstellende » Haare ließen den frühen Menschen in einer gefährlichen Situation größer und breiter aussehen – so, wie das heute auch bei langhaarigen Tieren noch der Fall ist.