Die Idee, schmackhafte fettarme Gerichte im Tontopf zuzubereiten, stammt von den alten Römern, daher auch der Name "Römertopf". Sie schätzten es damals, verschiedene Gerichte, vor allem Geflügel, in feuchten, sauberen Lehm zu betten und dann ins Herdfeuer zu legen. Der Lehm wurde dann zu Ton und darin briet das Fleisch im eigenen Saft, ohne Fett. Man zerschlug damals die Tonform und verzehrte den Braten. Im modernen Römertopf aus Ton, den man immer wieder verwenden kann, schmoren Fleisch und Geflügel im eigenen Saft, ganz ohne Fett, und werden knusprig und lecker. Braten im Tontopf ist nicht nur gesund, sondern auch ganz einfach. Man braucht nur den Topf vor Gebrauch in kaltes Wasser zu legen, abtropfen lassen, Fleisch, Geflügel, Gemüse etc. hineinfüllen, die Form schließen, in den kalten Backofen stellen und bei starker Hitze braten lassen. Während der ca. 90 Minuten Bratzeit darf man ihn fast vergessen. Ist das Gericht fertig, kann man es gleich im Tontopf auf den Esstisch bringen …
Als "Kochgerät" noch jung, in der modernen Küche aber schon fast unentbehrlich, ist die Alufolie. Sie hält Jausenbrote vom Vorabend bis zum nächsten Gabelfrühstück frisch, sie bewahrt leicht Verderbliches sicher und frisch im Kühlschrank oder in der Speisekammer auf. In Behältern aus Alufolie kann man jedes Gericht in den Kälteschlaf der Tiefkühltruhe schicken und später wieder darin auftauen und erwärmen.
Man kann mit Alufolie Fleisch, Fisch und Gemüse in der Pfanne oder im Backrohr fettarm und bekömmlich zubereiten. Man kann Kartoffeln darin backen, Hühner braten und zarte Kalbssteaks. Alu-Behälter in allen Größen sind wunderbare "Einweg-Backformen" für Aufläufe, Gratinees, Kuchen. Und wer schlau ist, legt vor der Zubereitung eines "großen Braten" oder vor dem Backen eines Obstkuchens sein Backrohr ganz mit Alufolie aus und spart so hinterher mühseliges, zeitraubendes Putzen.