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Nicht immer steht Zucker drauf, wo Zucker drin ist

Zucker


Zucker oder nicht Zucker….?! Nährstoff ?! Inhaltstoff ?!
Nicht immer steht Zucker drauf, wo Zucker drin ist....
Eine kleine Übersicht für Sie in alphabetischer Reihenfolge




Basterdzucker feiner kristalliner Zucker, der zur Herstellung von Backwaren gebraucht wird, feucht, krümelig u. Inverthaltig.


Brauner Zucker grob auskristallisierter Zucker, der bei der Zuckerproduktion als Zwischenprodukt entsteht. An diesem haftet noch Sirup an, der den Zucker nicht nur braun färbt sondern ihm auch eine klebrige und feuchte Konnsistenz verleiht. Die Behauptung, dass Brauner Zucker "gesünder" sei als normaler Haushaltszucker ist falsch.


Dekor- bzw. Dekorier-zucker Zucker, der aus feinstem Puderzucker und Reisstärke besteht. Da er in Verbindung mit Wärme nicht schmilzt wird er zur Dekoration von(warmem) Gebäck gebraucht.


Dextrose siehe Traubenzucker


Einmachzucker Dieser Zucker wird meistens aus einfachem Weißzucker. Hergestellt; bei rotem Einmachzucker wird Farbstoff hinzugefügt.


Farin Feiner, mehlartiger Zucker, der durch Zufügen von Sirup braun gefärbt ist.


Flüssiger Zucker Diese Form des Zuckers wird in der Nahrungsmittelindustrie häufig angewandt und besteht aus einer konzentrierten Zuckerlösung.


Fruchtzucker / Fructose Natürlicher Fruchtzucker kommt in süßen Früchten vor. Als Monoxaccarid ist er Bestandteil vieler Zuckerverbindungen. Fruchtzucker ist auch im Haushaltszucker enthalten; gelegentlich wird er als Zuckeraustauschstoff angewandt. Bei Diabetikern muss er bei der BE - Berechnung berücksichtigt werden!


Galaktose Dieser Zucker ist ein Baustein verschiedener Zuckerarten, z. B. des Milchzuckers und schmeckt nicht so süß wie Saccharose.


Gelierzucker Gelierzucker verwendet man bei der Herstellung von Gelees, Marmeladen und Konfitüren. Er besteht aus Raffinade, der Pektin, Zitronensäure oder Weinsäure als Geliermittel zugesetzt wurde.


Glukose siehe Traubenzucker


Glukosesirup siehe Stärkezucker


Hagelzucker Er sieht aus wie kleine Hagelkörner und wird zum Verzieren von Gebäck verwendet. Hagelzucker entsteht aus Raffinade durch das Zusammenwachsen von feinen Kristallen.


Haushalts-zucker siehe Raffinade


Instantzucker rasch lösliche Raffinade, die das doppelte Volumen besitzt, bei gleicher Süßkraft.


Invertzucker Durch Auflösung (Inversion) von Saccharose entsteht ein Gemisch, das halb aus Traubenzucker und halb aus Fruchtzucker besteht


Isoglucose Dieser Zucker wird in Getränken und Obstkonserven verwendet und ist dem Invertzucker verwandt. Isoglucose wird vorwiegend aus Maisstärke hergestellt. Deshalb findet man auch die Bezeichnungen "Corn Sirup", "Maissirup" oder "Maiszucker" (siehe auch Stärkezucker)


Kandisfarin Brauner Kandis mit einer kleineren Kristallgröße. Die Reinheit ist geringer, als bei Kandis.


Kandiszucker Zuckerkristalle von unterschiedlicher Größe und Farbe. Kandiszucker entsteht durch das langsame Auskristallisieren von reiner Zuckerlösung. Um braunen Kandis zu erhalten, wird karamellisierter Zucker dazugefügt. Kandis hat die gleiche Süßkraft wie Raffinade.


Karamell Durch Erhitzen von Traubenzucker oder Rohrzucker auf eine Temperatur von 150 bis 180 Grad entsteht eine braune Masse, die nicht kristallisiert.


Kristallzucker siehe Saccharin


Laevulose siehe Fruchtzucker


Lactose Diese Form des Zuckers kommt in der Muttermilch und in der Milch von Säugetieren vor. Laktose wird auch Milchzucker oder Sandzucker genannt und besteht aus Glukose und Galaktose. Laktose wird in der Pharmakologie häufig als Grundlage für Tabletten gebraucht.


Maisstärke siehe Isoglucose und Stärkezucker


Maltodextrin siehe Stärkezucker


Maltose, Malzucker Aus Stärke gewonnener Zucker, der bei der Produktion von Alkohol zum Einsatz kommt.


Mannit siehe Zuckeralkohol


Melasse Dieser dunkelbraune Sirup ist der "Produktionsrest" bei der Zuckerherstellung. Eine weitere Zuckergewinnung lohnt sich nicht mehr. Er wird als Viehfutter verwertet. In der Rumherstellung wird Melasse aus Zuckerrohr verwendet.


Milchzucker siehe Lactose


Pilézucker Weißzucker aus Zuckerplatten wird in Stücke zerschlagen


Puderzucker Raffinade, die sehr fein gemahlen wurde. Puderzucker wird bei der Herstellung von Zuckerglasuren und beim Backen verwendet wird


Raffinade Raffinade ist der am häufigsten gebrauchte Haushaltszucker. Er besteht zu 99,9 Prozent aus Saccharose.. Raffinade muss besonderen Reinheitsanforderungen entsprechen. Er wird in verschiedener Körnigkeit hergestellt.


Raffinose Obwohl ebenfalls ein Zucker, schmeckt Raffinose nicht süß. Er kommt in vielen Pflanzen vor. Häufig tritt er als Verunreinigung im Haushaltszucker auf.


Rohrzucker Normaler weißer Zucker, der aus Zuckerrohr oder Zuckerrüben hergestellt wurde. Rohrzucker ist gleichbedeutend mit Saccharose.


Rübenzucker siehe Saccharose


Saccharose Dies ist eine chemische Bezeichnung für weißen Haushaltszucker oder Raffinade. Saccharose wird aus Zuckerrohr oder Zuckerrüben hergestellt. Er ist ein Zweifachzucker. Chem. Werden 1 Molekül Trauben- und 1 Molkül Fruchzucker miteinander verbunden.


Sirup Ahornsirup, Rübensirup, Birnendicksaft und andere Sirupe werden hergestellt, indem der Saft mehrmals gekocht wird. Sie bestehen zu einem hohen Anteil aus Zucker (z.B. Ahornsirup zu 65 %,Rübensirup zu 62 %, Birnendicksaft zu 78 %). Sirup wird i.A. oft als gesund bezeichnet, das sind sie in erster Linie aber wg. des recht hohen Anteils an Mineralstoffen. Übermäßiger Zuckergenuss ist auch bei Sirup nicht gesund.


Sorbit siehe Zuckeralkohol


Stärkezucker Unter diesem Begriff werden alle Zuckerarten zusammengefasst, die aus Stärke hergestellt wurden, z. B. aus Maisstärke. Dazu gehören u. a. Isoglukose, Stärkesirup, Glukosesirup, Fruktosesirup, Maltodextrin. Stärkezucker findet in der Industrie immer weitere Verbreitung und wird häufig als Alternative zur Raffinade verwandt.


Traubenzucker Natürlicher Zucker, der in vielen süßen Früchten vorkommt. Weitere Namen sind Dextrose oder Glukose. Der im Handel befindliche Traubenzucker wird normalerweise aus Kartoffelstärke oder Maisstärke hergestellt. Er ist chemisch genau so aufgebaut, wie die Glukose im Blut. Deshalb wird er bei der Verdauung sofort in den Blutkreislauf aufgenommen. Traubenzucker ist ein Monosaccharid und gehört deshalb zu den (eher ungesunden) Energiespendern.


Vanillezucker Feiner weißer Zucker wird mit echtem Vanillemark gemischt


Vanillinzucker Statt echter Vanille wird Vanillin-Aroma mit feinem weißem Zucker vermischt


Verbrauchszucker siehe Saccharose


Weißzucker Dieser Zucker wird auch Grundsorte genannt, er ist eine Vorform der Raffinade.


Würfelzucker Raffinade wird angefeuchtet und dann zu Würfeln gepresst und anschließend wieder getrocknet. Zucker in dieser Form gibt es bereits seit 1841.


Xylit siehe Zuckeralkohol


Zuckeralkohol Durch industrielle Herstellung entsteht aus Zucker Zuckeralkohole. Zuckeralk. werden als Zuckeraustauschstoffe eingesetzt. Der Zucker wird bei der Verdauung langsamer verwertet, als normaler Zucker, und die Verarbeitung erfolgt weitgehend unabhängig von Insulin. Deshalb sind Zuckeraustauschstoffe z. B. für Diabetiker von Bedeutung.  Im Handel befindliche Zuckeralkohole sind z. B. Sorbit, Xylit und Mannit.


Zucker-austausch-stoffe siehe Zuckeralkohol
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