ist die appetitanregendere Bezeichnung für » Algen als Nahrungsmittel. Weltweit spielt Meeresgemüse von Alters her eine wichtige Rolle bei der Ernährung, viele Algen-Arten wurden gezüchtet und finden Verwendung vor allem in der japan. Küche.
Meeresgemüse ist reich an Nährstoffen (u.a. Eiweiß, Eisen, Calzium, Kalium, Natrium, Jod*, Vit. B12). Da ein „*Überangebot an Jod“ zu gesundheitlichen Problemen führen kann, sollte die Jodaufnahme aus Algen nicht mehr als 0,2mg pro Tag betragen. Entspr. geben Verbraucherzentralen den Hinweis, nur Algenprodukte mit genauen Angaben zum Jodgehalt zu kaufen und darauf zu achten, dass die Höchstmenge nicht überschritten ist.
I.A. bieten Asia-Läden und Reformhäuser ein gut sortiertes Angebot an Meeresgemüse, z.B. eignet sich „Arame“ sehr gut für einen ‚ersten Küchenversuch’, wenn man mit Meeresgemüse noch nicht vertraut ist. Neben „Arame“ gibt es noch z.B. Algenprodukte namens „Dulse“, „Hijiki“, „Kombu“, „Laver“, „Nori“, „Wakami“. Alle erwähnten Produkte gibt es i.d.R. bei uns getrocknet zu kaufen, als Aufbewahrung empfiehlt sich zuhause ein luftdichter Behälter an einem kühlen, trockenen Ort.
Für all diejenigen, die gerne ‚knabbern’ bietet der hiesige Markt mittlerweile in den „Knabberei-Regalen“ auch ‚Chips’ aus Meeresgemüse bzw. Algen an.