In Deutschland steht die allg. umgangssprachliche Bezeichnung „Kater“ (med./griech. Veisalgia) für eine Beeinträchtigung von Körper und Geist aufgrund zu viel Alkoholkonsum der vorangegangenen Stunden. Einig sind sich Experten bzgl. der Menge nur bei der Menge unter 1,0 Promille: solange man unter dieser Menge bleibt, erspart man sich am nächsten Morgen einen Kater.
Beim sog. Alkohol-Kater ist der Betroffene nicht fit sondern „hängt durch“, daher auch die treffende engl. Bezeichnung hangover. U.a. ist dies auf eine Unterzuckerung des Körpers zurückzuführen (die Leber kämpft vorrangig mit dem Alkohol und kann entspr. nicht die ausreichende Menge Traubenzucker bilden).
Die Redewendung „Ich habe einen Kater“ hat übrigens nichts mit dem Tier zu tun: im 19.Jhrd. haben sich Leipziger Studenten die Bezeichnung Kater als scherzhafte Anlehnung des Wortes Katarrh einfallen lassen (Katarrh-> griech. katarrhein = runter fließen).
Beim Kampf gegen den Kater sollte man nach Möglichkeit den Griff zur Schmerztablette meiden. Neben z.B. » Akupressur und „Katerfrühstück“ gibt es weitere natürliche Regenerationshilfen, die den „Heilungsprozess“ beschleunigen können: Gegen Übelkeit hilft häufig eine kühlende Kompresse, beträufelt mit Rosen- oder Sandelholzöl. Ein ausgedehnter Spaziergang in der » Natur ist eines der wohl ältesten „Hausmittel“ schlechthin, viel frische Luft macht i.d.R. fit!
Wichtig: viel » Wasser trinken, um den durch Alkohol dehydrierten Körper wieder aufzufrischen und in Form zu bringen (ein paar hinzugefügte Spritzer Zitronensaft unterstützen den Entgiftungsprozess). Wunderbare Hilfe für die Entgiftung bietet sich auch durch heilsames Schwitzen, z.B. in einer » Sauna, einem » türkischen Bad oder durch ein Kräuterschwitzbad, z.B. » Svedana.
Entgiftung -> siehe auch Synchron-Massage » Abhyanga oder » Königliches Ölbad Pizzicil