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->Hoodia gordnoii,

Hoodia-Kaktus

auch bekannt als „Hoodia-Kaktus“ ist eine Sukkulentenart und ähnelt lediglich im Aussehen ein wenig der Form eines Kaktus. Hoodia wächst in Südafrika, bevorzugt auf sandigem Grund; am meisten verbreitet ist die Pflanze in Namibia (Kalahariwüste). Die Pflanze steht unter Naturschutz*). Eine Hoodia kann ein Jahr ohne Regen auskommen und ca. 40 Jahre alt werden. Südafrikanische Buschmänner nennen die Hoodia-Pflanze „Kowa“ und schätzen sie bereits seit vielen Generationen für ihre appetithemmende Wirkung. Es heißt, dass die Buschleute in Notzeiten und auf tagelangen Jagdausflügen mit der Hoodia tagelang Hunger und Durst stillen konnten.

Auch in der Zeit des Angola-Krieges machte Hoodia auf sich aufmerksam….:Buschleute wurden als Fährtenleser eingesetzt, und die eher schmächtigen Ureinwohner kamen fast ohne Verpflegung aus. Stattdessen aßen sie immer wieder ein Stück Hoodia-Kaktus. Unter den Ureinwohnern Südafrikas, den Khoi-San, wird Hoodia auch als Heilmittel eingesetzt, so z.B. bei Erkältungskrankheiten. Inzwischen ist diese Pflanze auch von westlichen Medizinern und Pharmafirmen als hoffnungsvolle Methode zur » Gewichtsreduzierung entdeckt worden. Im Jahre 1996 wurde Hoodia erstmalig wissenschaftlich untersucht. Der ‚Südafrikanische Forschungsbeirat für Wissenschaft und Industrie’ (CSIR) fand ein Steroidglykosid als Wirkstoff – „P57“ - dieser täuscht dem menschl. Gehirn einen ausreichend hohen Blutzuckerspiegel vor. Allerdings ist auch bis heute noch nicht 100% klar, wie Hoodia genau wirkt. Forscher erhoffen sich jedoch u.a. auch ein neues Produkt für Diabetiker. In den vergangenen Jahren sind die Hoodia-Bestände *) in freier » Natur aufgrund weltweiter Nachfrage rapide gesunken. Leider legen bislang nur wenige Händler Wert auf eine schonende Ernte (die den Bestand nicht gefährdet). Seitdem die Wildbestände zurückgehen, gibt es natürlich Versuche, Hoodia zu kultivieren. Gut » bewässert, auf Sand und Kompost wächst die Pflanze allerdings plötzlich doppelt so schnell wie normal, und einige Wissenschaftler und Pharmazeuten beäugen dieses turborasche Wachstum eher skeptisch. Es gibt bislang keine Untersuchungen, ob die Wirksamkeit von wildem mit kultiviertem Hoodia gleichzusetzen ist. In den USA fand eine stichprobenartige Untersuchung von im Handel angebotenen Hoodia-Produkten statt, das Ergebnis ist eher niederschmetternd als erfreulich, denn bei 2/3 der Proben konnte Hoodia bzw. „P57“ als Inhaltstoff gar nicht erst nachgewiesen werden…-heißt es. Der Markt boomt trotzdem. Im Internet finden sich unzählige Angebote für Hoodia-Produkte. Von wem die Anbieter die Pflanzen beziehen und ob überhaupt Hoodia in diesen Produkten enthalten ist, kann der Verbraucher nicht nachprüfen. Experten empfehlen daher, von dubiosen Internetangeboten Abstand zu nehmen, denn damit unterstützt man wahrscheinlich nur die hemmungslose Zerstörung der natürlichen Bestände ohne Garantie auf eine tatsächliche Wirkung. Von daher gilt auch hier wieder einmal: Achtung vor unseriösen Anbietern! Nicht überall scheint Hoodia drin wo Hoodia drauf…