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J.W.G. Farbenkreis zur Symobolisierung

des menschl. Geistes- und Seelenlebens 1809

Zu einem der stärksten menschlichen » Gefühle gehört die Sehnsucht nach Licht und Farbe. Durch seine Farbe beeinflusst Licht alle Bereiche des geistigen und körperlichen Wohlbefindens, jede Farbe, die wir wahrnehmen, bewirkt eine bestimmte Sinnesempfindung.

Es gibt eine große Anzahl von Farbenlehren, z.B. von » Goethe, Helmholtz, Hering, » Itten, Küppers, Newton, Runge, » Steiner.

Die Farben Rot, Blau und Gelb sind sog. Primärfarben, als Grundfarben treten sie in allen uns bekannten Farbtönen des Farbkreises zusammen. Die Farben Weiß und Schwarz
sind sog. Nichtfarben (oder auch Kontraste); mischt man die sog. Nichtfarben anderen Farben unter, entstehen daraus Pastelltöne (mit Weiß) oder dunkler schattierte Farbnuancen (mit Schwarz).

» Professor Nils Finsen, Begründer der rationalen » Lichttherapie, konnte aufzeigen, dass auf den menschlichen Körper treffende Farbschwingungen diesen zu deutlichen Reaktionen veranlassen.

Neben der ausgleichenden Wirkung aufs Gemüt reguliert Farblicht auch viele Stoffwechselvorgänge, Farblicht kann aktivieren, aber auch den Entspannungs- und Regenerationsprozess fördern: Rot macht vital und beschleunigt den Herzschlag, gelb verbessert unsere Stimmung, hebt die Laune, blau beruhigt., weiß verhilft nach der Arbeit zu einer guten Entspannung, grün wirkt ausgleichend und beeinflusst den Blutdruck positiv. Bei Farben profitieren wir entspr. von ihren entspannenden wie auch „heilenden“ Wirkungen, Farbtherapie wird in der » Medizin, Körperpflege, » Kosmetik immer wichtiger.


» Farben werden Bedeutungen zugeordnet. Auch durch diese Bedeutungen rufen Farben Emotionen hervor – von kühlen (gefühlsarmen) bis hin zu warmen (gefühlvollen) Tönen.

Farben im Garten

Farben sind (natürlich) nicht nur im medizinisch-therapeutischen Bereich nutzbar, sondern von jedem anwendbar, wenn man sich mit ihnen umgibt (» selfness).

Alles, was Umgebung ist, wird durch die » Sinne erfasst, diese Kraft der Farben kann natürlich auch im Wohn- und Arbeitsbereich bewusst eingesetzt werden, um (mit den richtigen Farben) positiv auf das Wohlbefinden einzuwirken. Z.B. streichen Altenheime, Kliniken und Schulen ihre Räume nach den Erkenntnissen der Farbheilung (» Anthroposophen bereits seit den 20er Jahren). Wie stark z.B. Raumfarben auf uns wirken und welchen Einfluss sie auf uns haben, wurde mit zahlreichen Versuchen in öffentlichen Einrichtungen wie Alten- und Kinderheimen, Krankenhäusern oder auch Haftanstalten belegt. Analog der Farblehre kann z.B. das Aggressions-Potential z.B. gesenkt, können Schmerzen gelindert werden (Unfallkliniken streichen ihre Räume häufig in Grün-Blau-Tönen, was den Patienten Kühle und entspr. Schmerzlinderung vorgibt). In Entspannungsräumen werden farbliche Akzente gesetzt, und auch Farblicht-Saunen haben mittlerweile in „Wellness-Zentren“ einen festen Platz eingenommen. Es gibt allgemeine Leitlinien, die mit » Feng Shui sowie den Farblehren von Goethe und Steiner im Einklang stehen.

Das Auge isst mit

Auch bei der » Ernährung spielen Farben eine wesentliche Rolle – arrangieren wir unsere Mahlzeiten doch auch „nach Farben“ unter dem Motto: Das Auge isst mit!

Garten

Gärten und Grünanlagen werden u.a. nach Farben angelegt, und auch » Blumen und Blumensträuße werden u.a. nach Farben und deren Bedeutung arrangiert.

Das Auge kauft mit

„Das Auge kauft mit“ – geschickt sprechen auch Werbepsychologen alle Sinne an, dabei spielen Farben eine wichtige Rolle. Design und Verpackung werden wesentlich durch Farbe beeinflusst. Im » Lebensmittelbereich finden sich viele warme Farben. Z.B. sollen wir analog der Farbpsychologie bereits beim Anblick von gelb, orange und rot Appetit bekommen.

Mit Farben können wir unser Wohlbefinden steigern, Emotionen beeinflussen, unser Aussehen verbessern, unser Image verstärken oder Aufmerksamkeit erregen. Die Textilindustrie setzt alljährlich, in jeder Modesaison, u.a. auch mit Farben Trends (siehe auch » Farb- und Stilberatung oder auch » Lingerie).

‚Master Hare’, Gemälde v.Joshua Reynolds,

1788/89 (Ausschnitt)

Der Brauch, Mädchen in rosa und Jungen in hellblau einzukleiden ist übrigens keine „uralte Tradition“ sondern eine relativ neue Zeiterscheinung, die sich erst vor rd. 80 Jahren durchgesetzt hat. Bis dahin war es – wenn Farbe außer weiß überhaupt ins Spiel gebracht wurde - genau umgekehrt: Mädchen wurden durch die Farbe blau und Jungen durch die Farbe rosa „gekennzeichnet“. Am meisten gebräuchlich war allerdings die Farbe weiß - für beide Geschlechter.

Farben - > siehe auch » Aura, » Flavonoide, » Lüscher, » Wetter
» Zitate Farben

» Bedeutung der Farben - für was sie stehen