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(das Dessous, die Dessous)

"Dessous"

im Alten Ägypten

bedeutet in erster Linie Unterwäsche, und die Geschichte der Unterwäsche hat eine lange Entwicklung hinter sich. Zurückverfolgen lässt sich diese genau genommen bis ins „Paradies“ von Adam und Eva, sie schützten ihre Geschlechtsmerkmale mit einem Feigenblatt. Vom Feigenblatt bis zum heutigen Dessous war ein langer und auch interessanter Weg, in der Steinzeit trugen z.B. Höhlenmenschen vor allem zum Schutz der Genitalien einen Lendenschurz (gefertigt aus z.B. Bast, Baumrinde, Hanf oder Fell).

Unterwäsche gab es lt. Überlieferung im alten Ägypten (Schurz aus Leinen) – „Unterwäsche derzeit“ war eher gedacht als Schutz, sog. „Modegags“ kamen im Laufe der Zeit erst später.

Strophium

Z. B. finden sich erste Veränderungen der Unterwäsche bei den alten Griechen und den Römern.

Fortschritt und Mode gesellte sich zur Thematik Schutz. Derzeit war ein praller Busen unmodern, den Busen flach binden war in dieser Ära zeitgemäß, u.a. wohl auch im Hinblick auf » sportliche Aktivitäten wie » Gymnastik. So waren es wohl die alten Griechen und Römer, die wir heute als erste Vorläufer von „gehobenen Ansprüchen“ bei Unterwäsche erkennen können; sie hatten nicht nur ein Unterkleid für beide Geschlechter (= Chiton) sondern auch für das weibl. Geschlecht eine aus Stoff oder Leder hergestellte Brustbinde (= Strophium).

Subligaculum

Hinweise auf Brustbinde und den ersten „Slip“ finden sich bei den alten Römern: Brustbinden(=Fascia), Slip (=Subligaculum). Vor allem reiche Frauen trugen ‚Fascia & Subligaculum* – aus heutiger Sicht ein eher körperunfreundlicher Tragekomfort und Schutz des Intimbereichs.

Der intime Bereich war so auch bei den meisten Frauen und Männern lange Zeit eine eher „Unterhosen-freie“ Zone.

Massive Bewegung kam erst im 19. Jhdt. in die Welt der Unterwäsche. Der Wäschehersteller Schiesser brachte mit seiner derzeitigen Erfindung viel Neues in die bis dahin eher triste Welt der Miederwaren – der erste Slip in seiner heutigen gebräuchlichen Art war erfunden.

1876 stattete die preußische Armee ihre Soldaten mit Baumwoll-Unterwäsche aus, diese bezeichnete man als ‚Trikotage’ und ein wahrer Boom setzte in diesem Wirtschaftszweig ein. Unterwäsche wurde nun nicht nur als praktisch sondern auch als schick angesehen, erste Modetrends ließen nicht lange auf sich warten.

Dessous

Das Tragen von Dessous bietet heutzutage vielerlei Möglichkeiten der Körperbetonung, ein Busen kann ‚gepusht’ oder versteckt werden, eine Taille kann sich u.a. mit Hilfe von Corsagen als Wespentaille präsentieren; Mieder – heute eher als Corsage bezeichnet – haben seit Erfindung dieser bis heute einen Stand in der Welt der » Lingerie und Dessous.

Slip

Heutzutage suggerieren Begriffe wie Dessous und Lingerie „süßes, leichtes Nichts“, » Erotik oder » Luxus, und entspr. ist die Angebotspalette von Unterwäsche heute erfreulicherweise sehr vielschichtig, es gibt eine nahezu unüberschaubare Anzahl an verschiedenen Unterwäsche-Variationen, bislang vor allem für das weibliche Geschlecht, dies häufig als sog. Reizwäsche), aber auch die Männerwelt bekommt seitens der Unterwäschehersteller eine immer größer werdende Angebotespalette präsentiert, beispielsweise als slip, string, Boxershort oder „body“. Hergestellt wird Unterwäsche heutzutage aus den verschiedensten Materialien (z.B. Baumwolle, Elasthan, Leder, Polyacryl, Polyamid, Polyester, Seide, Viskose).

» Lingerie (engl. sowie franz.) bedeutet in erster Linie Damenunterwäsche, z.B. bedeutet in den USA "Lingeriestore" Wäschegeschäft.

» Lingerie