Das Gehirn
Schlafforscher bezeichnen als Traum das, was der Träumende im » REM-Schlaf erlebt.
Wissenschaftlich angegangen wurde das Phänomen Traum Ende des 19.Jhdt., Neurobiologen entdeckten, dass der nächtliche Traum einer gewissen zeitlichen Struktur folgt, zur etwa gleichen Zeit revolutioniert » Siegmund Freud die psychologische Traumforschung. Nach Freud ist der Traum „Hüter des Schlafes“ und auch immer ein Ausdruck eines unterbewussten Wunsches, nach » C.G. Jung sind Träume „Spiegel der Seele“.
Unterschieden werden verschiedene Traumtypen, z.B. in erster Linie der Schlaftraum aber auch Wachtraum (z.B. beim » buddhistischen » Yoga) und sog. „» Wunschträume“.
Der Stellenwert „Erlebnis im Schlaf“ hat sich im Laufe der Geschichte geändert, z B. waren die Menschen bis in die Anfänge des » christlichen Glaubens davon überzeugt, dass Träume verschlüsselte Botschaften von „höheren Mächten“ seien: Orakel von Göttern und Dämonen.
Der Traum
Die » Bibel liefert eine Fülle von sog. prophetischen Träumen.
In der germanischen Mythologie waren Naturgeister (Elfen, Alben, Lichtgestalten) für die Träume zuständig.
Im sog. Schlaftraum sind bestimmte Neuronen im Gehirn ausgeschaltet, entspr. dieser zeitweiligen „Auszeit“ gibt es im Traum kein kritisches Bewusstsein. Es gilt u.a. als erwiesen, dass ein Mensch, der regelmäßig am Schlaf (und somit auch am Träumen) gehindert wird, mit der Zeit ernsthafte körperliche wie auch seelische Störungen bekommt (siehe » Schlaf).
Träume und ihre Deutung – seit jeher ein Thema, das alle Menschen fasziniert!