Tiere nehmen Menschen an, wie sie sind,
Tiertherapie
sie achten nicht auf Äußerlichkeiten. Immer häufiger kommen Tiere als „Mitarbeiter“ während oder als Therapie zum Einsatz, z.B. auch als sog. Assistenzhunde. Viele Senioren- und Pflegeheimen fördern den Kontakt alter Menschen zu Tieren Hunde, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen oder Vögel haben in den vergangenen Jahren nicht ohne Grund „als Bezugspartner“ Zugang in Seniorenheime gefunden und führen dort zu mehr Wohlbefinden und Wellness. Bei » Kindern mit Lern- und Verhaltensstörungen, bei psychisch und auch bei physisch Kranken weiß man die „Mitarbeit“ von Tieren mittlerweile sehr zu schätzen, das natürlich nicht nur, weil „Kraulen“/Streicheln » Emotionen weckt und » Freundschaften entstehen können zwischen Mensch und Tier. Ausgebildete Therapiehunde werden oft so was wie ein zuverlässiger „24-Stunden-Partner“, dies nicht nur als Spielkamerad oder Freizeitpartner sondern z.B. auch in Behindertenwohnheimen: sie können Türen öffnen, Dinge apportieren und Hilfe holen, sie gehen neben einem Rollstuhl, schrecken nicht zurück vor fallenden Krücken und bewahren selbst bei wild gestikulierenden, schreienden Menschen Ruhe. Früher oder später finden sich auch einen emotionalen Zugang zum Menschen und i.d.R. streichelt der Mensch früher oder später „seinen Partner“, das Tier. (siehe auch » Streichelmedizin sowie Zitate » Christian Morgenstern)