Ayurveda
Mutter und Kind
Ayurveda für Mutter und Kind
Bzgl. » Geburt zählen auch bei den traditionellen Ayurveda-Praktiken gesundheitspflegende und vitalisierende Maßnahmen für Mutter und Kind . Vorausgesetzt, dass die Geburt normal verlaufen ist, beginnt man mit Ayurveda unmittelbar nach der Geburt ( z.B. die Babymassage auch » Leboyer-Massage genannt. Die Gesundheitsförderung für Babys beschränkt sich in Indien i.d.R. nicht nur auf Ölmassagen. Es wird täglich ein sehr zeitaufwendiges Gesundheitsritual praktiziert! Nach der » Babymassage folgen » Yogaübungen, und im Anschluss an diese wird das Baby am ganzen Körper mit einer speziellen Kräuterpaste eingerieben. Ferner werden in einem Metalltiegel verschiedene Pflanzenteile zum Schwehlen gebracht, und in dem anschl. aufsteigenden » Rauch wird das Baby mehrmals gedreht und gewendet. Dieser Vorgang ermöglicht ihm das Einatmen der heilenden Wirkstoffe. Zw. Entspannung wird das Ritual mit einem Kräuterbad beendet.
Die » Wöchnerin wird mit einem ähnlichen Programm verwöhnt.
Die Hebamme, „Dai“, behandeln die Wöchnerin –abgestimmt auf den jew. » Dosha-Typ , mit stärkender Diät ,Massagen (» Abhyanga), Bädern sowie Entspannungs-und Körperübungen.. Der Stellenwert einer Wöchnerin in der Familienstruktur wird in Indien groß geschrieben. Nicht nur die „Dai“ sondern auch Familienmitglieder (meist 1-2 Personen) kümmern sich i.d.R. ausgiebig um die Rekonvaleszenz der jungen Mutter. Dabei ist anzumerken, dass lautes Reden sowie körperliche Anstrengung strikt untersagt sind. Die Mutter soll sich erholen, sich nur auf ihr Baby konzentrieren können und es liebevoll um- und versorgen.